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Innerkoreanisches

Japan fordert von Nordkorea Rückzahlung von Kosten für Reaktorbau

Write: 2005-11-25 18:28:04Update: 0000-00-00 00:00:00

Japan will von Nordkorea die Rückzahlung seiner Beiträge für den Bau von Leichtwasserreaktoren in dem kommunistischen Land fordern.

Dies teilte Regierungssprecher Shinzo Abe am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Tokio mit, nachdem die Staaten des internationalen Konsortiums für das Bauprojekt KEDO in ihrer Vorstandssitzung de facto den endgültigen Baustopp vereinbart hatten.

Japan sollte 22 Prozent der gesamten Baukosten in Höhe von 4,6 Milliarden US-Dollar übernehmen. Gezahlt wurden bis Ende Juli 406 Millionen US-Dollar. Nordkorea hatte ursprünglich mit der KEDO vereinbart, die Baukosten nach der Fertigstellung der Reaktoren über 20 Jahre zurückzuzahlen.

Die Vorstandsmitglieder der KEDO, Südkorea, USA, Japan und die EU, einigten sich in ihrer Sitzung am Montag und Dienstag in New York prinzipiell auf den Stopp des Reaktorbaus. Sie wollen jedoch durch weitere Diskussionen finanzielle sowie gesetzliche Fragen im Falle des endgültigen Baustopps klären.

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