Der US-Chefunterhändler der Sechser-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm, Christopher Hill, hat große Unzufriedenheit mit dem Verhandlungsstillstand geäußert.
Die USA wollten nicht endlos am Verhandlungstisch sitzen. Zwar wolle er nicht drohen, habe aber den starken Wunsch nach Fortschritten. Hill forderte Nordkorea erneut dazu auf, zuerst auf das Atomprogramm zu verzichten. Anschließend könnten sich die USA gegenüber dem kommunistischen Land öffnen.
Er rechne mit der Wiederaufnahme der Sechser-Gespräche im Januar nächsten Jahres. Davor könnten in Südkorea Vorbereitungsgespräche stattfinden, hieß es weiter.