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Innerkoreanisches

Verbesserungen der Menschenrechtslage in Nordkorea angemahn

Write: 2005-12-09 18:30:20Update: 0000-00-00 00:00:00

Zahlreiche internationale Menschenrechtler haben bei einem internationalen Symposium in Seoul Nordkorea zur Verbesserung der Menschenrechtslage aufgefordert.

Die Teilnehmer des Weltforums für Menschenrechte in Nordkorea nahmen am zweiten Tag der Veranstaltung eine sogenannte „Seouler Erklärung“ an. Darin forderten sie das Regime in Pjöngjang dazu auf, Vergeltungsmaßnahmen gegen Flüchtlinge zu stoppen und rund 200.000 politische Häftlinge im Land freizulassen. Die Inhaftierung ohne Gerichtsverfahren und die Sippenhaft müssten abgeschafft werden.

Gefordert wurde auch die Repatriierung südkoreanischer Kriegsgefangener sowie von Südkoreanern und auch Japanern, die nach dem Krieg nach Nordkorea entführt worden waren.

Das Weltforum wurde von der konservativ ausgerichteten US-Nichtregierungsorganisation „Freedom House“ veranstaltet. Mehr als 40 Menschenrechtsverbände aus Korea und dem Ausland nehmen daran teil. Der Sonderbeauftragte der US-Regierung für Menschenrechte in Nordkorea, Jay Lefkowitz, und Seoul-Botschafter Alexander Vershbow gehörten zu den prominentesten Teilnehmern. Die südkoreanische Regierung wurde vom für Menschenrechte zuständigen Abteilungsleiter im Außenministerium vertreten.

Die Veranstaltung stößt in Südkorea auf Proteste von Menschenrechtsverbänden im liberalen Lager, die negative Auswirkungen auf die innerkoreanischen Beziehungen und die Entwicklung der Sechser-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm befürchten.

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