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Innerkoreanisches

Koreas erzielen Durchbruch in Frage der Kriegsgefangenen und Entführten

Write: 2006-02-24 18:36:27Update: 0000-00-00 00:00:00

Koreas erzielen Durchbruch in Frage der Kriegsgefangenen und Entführten

Süd- und Nordkorea haben in der Frage der südkoreanischen Kriegsgefangenen und Entführten einen Durchbruch erzielt.

Beide Koreas einigten sich am letzten Tag ihrer Rotkreuzgespräche am Donnerstag im nordkoreanischen Geumgang-Gebirge darauf, für Ermittlungen über den Verbleib von „Menschen, die seit dem Koreakrieg und der Zeit danach vermisst werden“ zusammenzuarbeiten, wie es in der gemeinsamen Erklärung hieß. Die Zusammenarbeit soll im Rahmen der bilateralen Bemühungen um die Zusammenführung der in beiden Teilstaaten getrennt lebenden Familien erfolgen. Ein ranghoher südkoreanischer Regierungsbeamter bewertete die Einigung als bedeutenden Fortschritt. Denn Nordkorea habe erstmals die Forderung akzeptiert, sich mit der Frage der nach dem Krieg Vermissten auseinander zu setzen. Nordkorea hatte bislang die Existenz von Kriegsgefangenen und Entführten aus Südkorea geleugnet.

Beide Seiten trafen außerdem Vereinbarungen zu weiteren sechs Punkten. Zum sechsten Jahr des innerkoreanischen Gipfeltreffens wird somit eine Zusammenführung getrennter Familien stattfinden, an der jeweils 200 Teilnehmer und deren Angehörige aus beiden Teilstaaten teilnehmen. Aus dem selben Anlass und zum Tag der nationalen Unabhängigkeit am 15. August würden Videoschaltungen für getrennte Familien durchgeführt.

Die nächste Runde der Rotkreuzgespräche findet im Juni im Geumgang-Gebirge statt.

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