Die innerkoreanischen Militärgespräche im Grenzdorf Panmunjom sind am Freitag ohne nennenswerte Einigungen zu Ende gegangen.
Der südkoreanische Chefunterhändler, Generalmajor Han Min-koo, sagte vor Reportern, dass keine Vereinbarung erzielt worden sei. Selbst ein Termin für nächste Gespräche habe nicht festgelegt werden können.
Beide Seiten hatten über Maßnahmen zur Vorbeugung von Gefechten im Westmeer und die dortige Errichtung einer gemeinsamen Fischereizone diskutiert. Nach Angaben der südkoreanischen Delegation beharrte Nordkorea auf seiner Position, wonach eine Streitlösung undenkbar sei, solange die Grenzlinie in dem Meer nicht geändert wird.
Das US-geführte UN-Kommando hatte dort 1953, nach dem Ende des Koreakrieges, den Grenzverlauf einseitig festgelegt. Nordkorea weigert sich bis heute, die Grenze anzuerkennen. 1998 und 2000 war es deshalb zu blutigen Gefechten gekommen.