Innerkoreanisches
Seoul würde Einmischung von UN-Kommando in innerkoreanischen Austausch nicht dulden
Write: 2006-03-10 19:09:42 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die südkoreanische Regierung hat das UN-Kommando vor einer Einmischung in den innerkoreanischen Austausch gewarnt.
Hindernisse würden nicht geduldet, sagte ein Regierungsvertreter vor der Presse im Verteidigungsministerium. Damit ging er auf die Befürchtung einiger Journalisten ein, dass mit Hindernissen für die innerkoreanische Zusammenarbeit zu rechnen sei, wenn das UN-Kommando vergrößert wird.
Die Regierung gehe davon aus, dass das UN-Kommando die innerkoreanische Annäherung weiterhin unterstützen wird. Falls nicht, wolle die Regierung in Seoul dies nicht akzeptieren, hieß es.
Der Kommandeur der US-Streitkräfte, Burwell Bell, hatte diese Woche vor dem US-Senat vorgeschlagen, das UN-Kommando in Südkorea, das zurzeit praktisch von den USA geleitet wird, zu einer multinationalen Organisation zu entwickeln.
Nach Konsultationen mit der südkoreanischen Regierung habe das UN-Kommando die am Koreakrieg beteiligten Allianzstaaten gebeten, ein bis zwei Offiziere für den ständigen Dienst zu entsenden.
Da sich beide Koreas offiziell nur im Waffenstillstand befinden, stationiert das UN-Kommando noch immer Verbindungsleute in Südkorea.
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