Innerkoreanisches
Nordkorea droht angeblich Drogenhändlern mit der Todesstrafe
Write: 2006-03-18 17:35:12 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Nordkorea hat nach Angaben einer südkoreanischen Hilfsorganisation ein Sonderdekret erlassen, das die Todesstrafe für Bürger vorsieht, die in die Herstellung und den Verkauf von Drogen verwickelt sind.
Personen, die gegen das Dekret verstoßen, würden ohne Rücksicht auf ihre erbrachten Leistungen und ihrer Stellung zum Tode verurteilt, heiße es in dem nordkoreanische Erlass, berichtete heute die Gruppe „Gute Freunde“. Die Organisation ist nach eigenen Angaben im Besitz einer Kopie des Erlasses.
In diesem werde auch eine schwere Bestrafung für Kollaborateure von Drogenhändlern angedroht. Zugleich sehe das Sonderdekret die Bestrafung von Personen vor, die in Nordkorea Kommunikations- oder Stromleitungen zum Weiterverkauf stehlen.
Die USA werfen Nordkorea seit langem vor, in Drogenhandel und verschiedene illegale finanzielle Aktivitäten verwickelt zu sein. Nordkorea hat dies bestritten, jedoch zugleich angedeutet, dass möglicherweise Privatpersonen mit Drogen handelten.
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