Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Innerkoreanisches

Streit um „Entführten“ sorgte für Unterbrechung des Familientreffens

Write: 2006-03-21 17:53:29Update: 0000-00-00 00:00:00

Am zweiten Tag der innerkoreanischen Familienzusammenführung konnte ein Teil der Programme wegen eines Streits zwischen Nordkorea und südkoreanischen Journalisten nicht planmäßig durchgeführt werden.

Nordkorea protestierte, dass die drei südkoreanischen Fernsehsender MBC, SBS und KBS in Beiträgen am Montag einen nordkoreanischen Teilnehmer als „Entführten“ bezeichnet hatten. Die für Dienstagvormittag vorgesehenen Einzeltreffen zwischen den getrennten Familien konnten daher nicht wie geplant stattfinden. Der Zeitplan wurde erst nach dem gemeinsamen Mittagessen wieder eingehalten, das wegen einer Krisensitzung mit großer Verspätung stattfand.

Der Norden verhinderte bereits am Montag die Satellitenübertragung der betreffenden Beiträge der südkoreanischen Sender über Herrn Chun Moon-seok. Der Fischer wurde im Jahre 1969 im Westmeer entführt und nach Nordkorea verschleppt. Der südkoreanische Rotkreuzverband bat die Journalisten aus Seoul darum, ihn nicht als „Entführten“ sondern „Vermissten“ zu bezeichnen.

Nordkorea leugnet die Existenz von Entführten aus Südkorea.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >