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Innerkoreanisches

Nordkoreanisch-japanischer Streit um Entführtenfrage spitzt sich zu

Write: 2006-03-25 21:52:57Update: 0000-00-00 00:00:00

Die Spannungen zwischen Japan und Nordkorea wegen der Entführtenfrage verschärfen sich.

Die pro-nordkoreanische Koreanergemeinde in Japan, Chongryeon, äußerte ihre große Verärgerung wegen der jüngsten Razzia in ihrem Büro in Osaka sowie in Wohnungen einiger Gemeindemitglieder durch die japanische Polizei. Wie der nordkoreanische Sender Pjöngjang unter Berufung auf eine offizielle Erklärung der Chongryeon berichtete, wurde die Polizeirazzia am vergangenen Donnerstag als gezielte und ungerechte Unterdrückung der Chongryeon-Gemeinde kritisiert. Japan müsse diese Aktionen sofort einstellen, hieß es.

Die japanische Polizei durchsuchte am Donnerstag überraschend das Büro der Handelskammer der Chongryeon und das Restaurant und die Wohnung eines Chongryeon-Mitglieds. In dem Restaurant arbeitete der Japaner Tadaaki Hara, der seit dem Jahr 1980 vermisst wird. Die japanische Polizei glaubt, dass die Handelskammer Chongryeons bei der Entführung Haras nach Nordkorea mitgewirkt haben könnte. Der Restaurantbesitzer war zu dem Zeitpunkt der Vorsitzende der Organisation.

Unterdessen berichtete Radio Free Asia, dass ein japanischer Bürgerverband am 22. April vor dem Weißen Haus eine Liste von nach Nordkorea entführten Japanern veröffentlichen werde. Die Anzahl der Entführungsopfer auf der Liste werde über 250 Personen betragen, hieß es.

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