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Innerkoreanisches

Kohas AG weist Vorwurf über illegale Geschäfte mit Pjöngjang zurück

Write: 2006-04-01 17:56:01Update: 0000-00-00 00:00:00

Das Schweizer Unternehmen Kohas AG hat den Vorwurf der US-Regierung über illegale Verbindungen zu Nordkorea und die Weitergabe von Waffen zurückgewiesen.

Nach Angaben des Firmenchefs Jakob Steiger kaufe seine Firma zwar Metallstützen aus China und Nordkorea, exportiere aber nicht nach Nordkorea. Medienberichte, dass seine Firma ein schweizerisch-nordkoreanisches Jointventure sei, wies er als haltlos zurück. Zwar besäßen zwei Nordkoreaner Aktienanteile, dabei handle es sich aber um private Investoren.

Unterdessen hat die Schweizer Regierung die Möglichkeit einer Untersuchung gegen die Kohas AG ausgeschlossen. Es gebe keine Anhaltspunkte, wonach das Unternehmen gegen das Exportgesetz verstoßen und Nordkorea Rüstungsgüter geliefert habe.

Nach Einschätzung des US-Finanzministeriums soll die Kohas AG Technologie an das nordkoreanische Militär transferiert und Bauteile für Waffen geliefert haben. Washington hatte das Vermögen des Unternehmens und von Steiger in den USA eingefroren. US-Unternehmen ist der Handel mit der Kohas AG mittlerweile untersagt.

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