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Innerkoreanisches

Seoul äußert Bedauern über US-Bedenken gegen Arbeitskonditionen in Gaesung

Write: 2006-04-01 17:58:16Update: 0000-00-00 00:00:00

Seoul äußert Bedauern über US-Bedenken gegen Arbeitskonditionen in Gaesung

Die südkoreanische Regierung hat ihr Bedauern über die Bemerkungen eines US-Außenpolitikers geäußert, wonach die Arbeitskonditionen nordkoreanischer Arbeiter im innerkoreanischen Industriekomplex Gaesung mangelhaft seien.

Die Äußerung des Sondergesandten für die Menschenrechtslage in Nordkorea, Jay Lefkowitz, sei sehr unangebracht und verdrehe Fakten, sagte Lee Gwan-se, Zuständiger für Öffentlichkeitsarbeit im Vereinigungsministerium. Lefkowitz´ Bemerkung könne dem Image südkoreanischer Unternehmen in Gaesung ungerechterweise schaden.

Der Mindestlohn von 57,50 US-Dollar im Monat sei nicht niedriger als in Industriekomplexen in anderen sozialistischen Staaten Asiens. Auch schreibe die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) Arbeitsrechte vor. Der Beamte bekräftigte, dass Gaesung ein Symbol für den innigen Wunsch der Koreaner sei, die Wunden des Bruderkriegs zu überwinden und die Halbinsel in einen Ort des Friedens und gemeinsamen Gedeihens zu verwandeln.

Lefkowitz hatte Untersuchungen durch die ILO in dem Industriepark gefordert. Der US-Beamte hatte behauptet, dass nordkoreanische Arbeiter am Tag weniger als zwei US-Dollar verdienten und keine Arbeitsrechte hätten.

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