Am Rande eines internationalen Sicherheitssymposiums in Tokio ist schließlich kein bilaterales Gespräch zwischen den Atomunterhändlern Nordkoreas und der USA zustande gekommen.
Die Chefunterhändler der beiden Länder für die Sechser-Gespräche über das nordkoreanische Nuklearprogramm, Christopher Hill und Kim Gye-gwan, sind aber gestern während der Pause bei dem Symposium zu einem kurzen Treffen zusammengekommen. Hill forderte Nordkorea zur Rückkehr zu den Nuklearverhandlungen auf. Kim sagte dazu, Voraussetzung sei, dass „Felsen beseitigt“ werden. Gemeint ist damit die Aufhebung von Finanzsanktionen wegen der mutmaßlichen Dollarfälschung.
Der südkoreanische Chefunterhändler Chun Young-woo sagte, Nordkorea habe aber offenbar erkannt, wie aussichtslos die Idee sei, die Wiederaufnahme der Nuklearverhandlungen mit der Aufhebung der Finanzsanktionen zu verknüpfen.
Nordkoreas Wunsch nach einem bilateralen Gespräch mit den USA in Tokio haben die USA nicht akzeptiert.