Innerkoreanisches
Regierung prüft Forderung der Freilassung von Entführtem im Norden
Write: 2006-04-13 18:10:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die südkoreanische Regierung will Nordkorea zur Rückführung des Ehemanns einer 1977 in den Norden entführten Japanerin aufrufen, sollte eine DNA-Analyse seine Identität bestätigen.
Laut Vizevereinigungsminister Shin Un-sang solle der DNA-Test Aufschluss darüber geben, ob Kim Young-nam der Vater von Kim Hye-kyong, der Tochter der mittlerweile verstorbenen Japanerin Megumi Yokota, ist. Fällt der Test positiv aus, wolle die Regierung in Seoul seine Repatriierung fordern.
Die japanische Regierung hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass DNA-Tests in Tokio die direkte verwandtschaftliche Beziehung zwischen beiden bestätigt hätten. Südkorea hatte daraufhin eigene DNA-Tests in Auftrag gegeben, nachdem Blutproben von Yokotas Tochter aus Tokio eingetroffen waren.
Vizeminister Shin ließ unkommentiert, ob Seoul die Angelegenheit bei den für nächste Woche geplanten innerkoreanischen Regierungsgesprächen thematisieren wird.
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