Innerkoreanisches
Washington von Nordkoreas Verwicklung in Dollar-Fälschung überzeugt
Write: 2006-04-26 18:35:05 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die USA sind offenbar zu dem Schluss gekommen, dass Nordkorea Hauptdrahtzieher der Dollar-Fälschung und anschließenden Weitergabe gefälschter Banknoten sei. In diplomatischen Kreisen wird mit einer weiteren Abkühlung der Beziehungen zwischen Washington und Pjöngjang gerechnet.
Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap aus Washington berichtete, habe dies der stellvertretende Direktor im US-Finanzministerium, Michael Merit, bei einer Anhörung über Finanzen, Information und internationale Sicherheit vor dem Senat bestätigt. Nach umfangreichen Untersuchungen sei man zu dem Ergebnis gelangt, so wurde er zitiert, dass Nordkorea mit den „Super-Blüten“ in Zusammenhang stehe.
Ihm zufolge seien seit 1989 im Jahresdurchschnitt gefälschte 50- und 100-Dollar-Scheine im Nennwert von 2,8 Millionen Dollar aufgetaucht. Zahlreiche Nordkoreaner, die Europa und Asien bereisten, hätten die Noten bei sich gehabt. Nordkoreanische Diplomaten hätten mit ihrem Diplomaten-Status einer Bestrafung entgehen können, hieß es.
Wie aus Washington verlautet, gehe die US-Regierung davon aus, dass Nordkorea jährlich rund eine Million Dollar fälsche und in Umlauf bringe.
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