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Innerkoreanisches

Vereinigungsminister Lee: Kein neuer Vorschlag an Nordkorea

Write: 2006-05-10 18:21:24Update: 0000-00-00 00:00:00

Im Hinblick auf die Äußerung des Präsidenten Roh Moo-hyun über „bedingungslose Zugeständnisse an Nordkorea“ in Ulan Bator sagte Vereinigungsminister Lee Jong-suk, es gebe keinen neuen wichtigen Vorschlag an Nordkorea. Damit antwortete er auf die Frage der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, ob Roh den neuen wichtigen Vorschlag gemeint habe.

Bei einer Sitzung von Regierung und Regierungspartei soll Minister Lee gesagt haben, Präsident Roh habe damit ein grundlegendes Prinzip der Regierung bekräftigt. Es gebe zurzeit keine Details dazu. Damit habe Roh seinen Wunsch geäußert, durch ein innerkoreanisches Gipfeltreffen den Stillstand in den Sechser-Gesprächen über das nordkoreanische Nuklearprogramm beenden zu wollen, hieß es.

Die größte Oppositionspartei, Große Nationalpartei (GNP), hat Rohs Äußerung kritisiert. Die GNP äußerte den Verdacht, dass die Nordkoreafrage kurz vor den Kommunalwahlen innenpolitisch missbraucht werden solle. Kritisiert wurde zudem, dass Roh über den früheren Präsidenten Kim Dae-jung wie über einen Sondergesandten gesprochen habe. Ein weiterer Vorwurf lautet, dass die Regierung innerkoreanische Angelegenheiten, in denen wegen mangelhaften Verhandlungsgeschicks ein Stillstand herrsche, Kim Dae-jung überlasse.

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