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Innerkoreanisches

Vereinigungsminister: Kein „Deal“ über Nordkoreabesuch Kim Dae-jungs

Write: 2006-05-17 17:29:01Update: 0000-00-00 00:00:00

Vereinigungsminister Lee Jong-seok hat Gerüchte zurückgewiesen, wonach die Regierung für einen Besuch des früheren Staatspräsidenten Kim Dae-jung in Nordkorea einen „unsauberen Deal“ eingehen wolle.

Dem Monatsmagazin Chungang sagte Lee in einem Interview, Nordkorea habe Kim bereits dreimal eingeladen und dafür kein Geld gefordert. Ihm zufolge soll Kim Pjöngjang im Juni nicht als Regierungsgesandter, sondern Ex-Präsident besuchen.

Lee geht zudem davon aus, dass die Wiederaufnahme der Sechser-Nukleargespräche während Kims Besuch das Schwerpunktthema sein würde. Minister Lee erwartet jedoch keine Diskussionen über die Einführung des innerkoreanischen Konföderationssystems.

In Bezug auf den innerkoreanischen Industriekomplex Gaesung prognostizierte Lee, dass Ende nächsten Jahres etwa um das Zehnfache mehr Nordkoreaner und damit 60.000 bis 70.000 Menschen in Gaesung arbeiten würden. Um den zu erwartenden Arbeitskräfteengpass zu überwinden, verhandle Seoul mit dem Norden, auch Arbeitskräfte aus anderen Regionen in Gaesung beschäftigen zu dürfen.

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