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Innerkoreanisches

Innerkoreanische Militärgespräche enden ergebnislos

Write: 2006-05-19 18:06:58Update: 0000-00-00 00:00:00

Innerkoreanische Militärgespräche enden ergebnislos

Die jüngste Runde hochrangiger Militärgespräche zwischen Süd- und Nordkorea ist erneut ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Es sei keine Einigung auf Sicherheitsgarantien für den Betrieb grenzüberschreitender Eisenbahnverbindungen und Maßnahmen zur Vermeidung von militärischen Zwischenfällen an der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer erzielt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul mit.

Auch hätten sich beide Seiten nicht auf einen neuen Gesprächstermin verständigt.

Die dreitägigen Gespräche auf Generalsebene fanden von Dienstag bis Donnerstag im Grenzort Panmunjom statt.

Als Grund für das Scheitern der Gespräche nannte das Ministerium Nordkoreas wiederholte Forderung, die Seegrenzlinie in Richtung Süden zu verschieben.

Südkorea hatte gehofft, neben den Sicherheitszusagen für den Eisenbahnbetrieb auch über eine gemeinsame Fischfangzone und ein Treffen zwischen den Verteidigungsministern beider Ländern sprechen zu können.

Unterhändler beider Staaten hatten sich zuvor darauf geeinigt, dass der geplante Besuch des früheren südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-jung in Pjöngjang in der zweiten Juni-Hälfte stattfinden solle.

Nach den gescheiterten Militärgesprächen ist unklar, ob der Wunsch Kims erfüllt wird, mit dem Zug über die Grenze nach Nordkorea zu reisen.

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