Innerkoreanisches
Weltbank deutet Unterstützung für Nordkoreas Wirtschaftsreformen an
Write: 2006-05-30 18:45:17 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Weltbank hat Bereitschaft signalisiert, Nordkorea zu unterstützen, sollte das kommunistische Land aktiv Wirtschaftsreformen durchführen.
Der japanischen Tageszeitung „Nihon Geizei“ nannte Weltbank-Präsident Paul Wolfowitz Chinas Wirtschaftsreformen als Beispiel. Nach dem Beitritt zur Weltbank habe das Land in den 80er Jahren sowohl finanzielle als auch technische Unterstützung von der Organisation erhalten. Aus nordkoreanischer Sicht sei sicherlich beispielhaft, dass China auf der Grundlage des Kommunismus Reformen durchführen konnte. Die Hilfe für Nordkorea setze jedoch die Zustimmung der Mitgliedsländer voraus, da das Land der Weltbank noch nicht beigetreten ist, sagte er weiter.
Unterdessen hat der Minister für Wirtschaft und Finanzen, Han Deok-soo, beim Treffen mit dem Weltbank-Chef in Seoul vorgeschlagen, gemeinsame Unterstützungsmaßnahmen zur Minderung der Hungersnot in Nordkorea zu prüfen. Zudem gab Minister Han bekannt, dass Südkorea mit einem Investmentfonds im Wert von 30 Millionen US-Dollar bei der Weltbank die IT-Industrie in Entwicklungsländern unterstützen wolle.
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