Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Innerkoreanisches

Kim Yeong-nam sieht sich nicht als Entführungsopfer

Write: 2006-06-29 18:18:19Update: 0000-00-00 00:00:00

Kim Yeong-nam, der seit 28 Jahren als nach Nordkorea entführt gilt, sieht sich nicht als Entführungsopfer.

Auf einer Pressekonferenz im nordkoreanischen Geumgang-Gebirge behauptete er, er habe in einem kleinen Boot auf dem offenen Meer Nordkoreaner in der Nähe um Hilfe gebeten. Anfangs habe er nicht gewusst, dass sie Nordkoreaner waren. Sie hätten gesagt, es sei schwer, sofort zurückzukehren. Daher sei ihm vorgeschlagen worden, sich zunächst den Fremden anzuschließen und später nach Hause zu gehen. Erst später habe er erfahren, dass die Fremden Nordkoreaner waren und er den Hafen Nampo erreicht hatte. Kim sagte zudem, dass seine Frau Yokoda Megumi am 13. April 1994 in einem Krankenhaus Selbstmord begangen habe.

Kim kam gestern im Rahmen der innerkoreanischen Familienzusammenführung mit seiner im Süden lebenden Mutter zusammen.

Yokoda Megumi ist eine entführte Japanerin, deren Fall zwischen Japan und Nordkorea große Verstimmungen verursacht. Pjöngjang hatte ihre Entführung eingestanden und behauptet, dass sie ums Leben kam. Asche, die von ihr stammen soll, wurde nach Tokio geschickt. Nach japanischen Angaben habe sich jedoch bei DNA-Untersuchungen herausgestellt, dass die Asche nicht die Überreste von Yokata seien. Die Regierung und die Familie Megumis in Tokio schließen die Möglichkeit nicht aus, dass die Japanerin noch am Leben sein könnte. Megumis Familie fragte kritisch, wie Kim auf einer Pressekonferenz in Nordkorea die Wahrheit sagen könne.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >