Nordkorea hat die für den nächsten Monat geplanten innerkoreanischen Familienzusammenführungen abgesagt.
Dies hat der Vorsitzende des nordkoreanischen Rotkreuzverbandes Chang Jae-un seinem südkoreanischen Amtskollegen Han Wan-sang schriftlich mitgeteilt. Demzufolge sollen Videozusammenführungen zwischen getrennt lebenden Familien im August abgesagt werden. Der Bau eines Treffpunktes für getrennt lebende Familien am Geumgang-Gebirge soll ebenfalls gestoppt werden.
Die Familienzusammenführungen sollten ursprünglich vom 9. bis 11. und vom 21. bis 23. August stattfinden.