Innerkoreanisches
Parteien kritisieren Nordkoreas Absage von Familienzusammenführungen
Write: 2006-07-20 19:16:03 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Regierungspartei Uri und die größte Oppositionspartei GNP kritisieren Nordkoreas Entscheidung, innerkoreanische Familienzusammenführungen im August abgesagt zu haben.
Uri-Fraktionsleiter Kim Han-kil und GNP-Sprecher Yoo Ki-jun bekräftigten, dass Nordkorea damit eine bestimmte Grenze überschritten habe. Obwohl zwischen beiden Teilstaaten Differenzen bestünden, dürfe man Fragen wie Familienzusammenführungen niemals diesen zum Opfer fallen, hieß es. Die Oppositionspartei forderte zudem, den Beschluss Nordkoreas in Zusammenhang mit allen Hilfsprogrammen für den Norden zu stellen. Damit solle man Fehlentscheidungen Nordkoreas ein Ende setzen.
Die GNP kritisierte zudem, dass die Absage von Familienzusammenführungen den Misserfolg der südkoreanischen Nordkoreapolitik beweise. Die Partei forderte zudem den Rücktritt des Vereinigungsministers Lee Jong-seok. Die Regierungspartei mahnte, dass die GNP ohne Rücksicht auf den speziellen Charakter der innerkoreanischen Beziehungen in die politische Offensive ginge.
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