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Innerkoreanisches

US-Gruppen nehmen Erklärung über Menschenrechte in Nordkorea an

Write: 2006-07-21 18:28:46Update: 0000-00-00 00:00:00

US-amerikanische Menschenrechtsorganisationen haben eine Erklärung angenommen, in der die Notwendigkeit hervorgehoben wird, alle Nordkorea-Fragen unter Berücksichtigung der Menschenrechtslage in dem Land zu behandeln.

In der 18 Punkte umfassenden Erklärung forderten Vertreter von etwa 30 Gruppen die US-Regierung dazu auf, bei Gesprächen mit Nordkorea das Helsinki-Abkommen zum Vorbild zu nehmen. Das 1975 unterzeichnete Helsinki-Abkommen diente als bedeutsamer Schritt zur Beendigung des Kalten Krieges, indem westliche Staaten Menschenrechtsfragen in der ehemaligen Sowjetunion und den osteuropäischen Ländern kontinuierlich thematisiert hatten.

Die Erklärung verwies darauf, dass die Spannungen zwischen den USA und der ehemaligen Sowjetunion nicht abgebaut werden konnten, bis die sowjetische Bevölkerung ihre Freiheit wieder gewonnen hätten. Die Sicherheit auf der koreanischen Halbinsel hänge ebenfalls von den Fortschritten in der Menschenrechtsfrage ab, hieß es.

Die US-Menschenrechtsgruppen sprachen sich zudem gegen mögliche militärische Aktionen gegen Nordkorea aus. Es gebe keinen Beweis dafür, dass Nordkorea Massenvernichtungswaffen oder Raketentechnologie an andere Länder oder Terror-Gruppen transferiere, hieß es zur Begründung.

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