Innerkoreanisches
Washington erwägt Wirtschaftssanktionen gegen Pjöngjang
Write: 2006-07-31 18:31:07 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Angesichts der letztmonatigen Raketenstarts in Nordkorea erwägt die Regierung in Washington, die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea aus dem Jahre 2000 rückgängig zu machen.
Das berichtete die Internet-Ausgabe der britischen „Financial Times“, die den stellvertretenden Minister für Terrorismus und Finanzen im US-Finanzministerium, Stuart Levey, mit entsprechenden Worten zitierte.
Die damaligen Sanktionen beinhalteten unter anderem ein Reiseverbot nach Nordkorea, ein umfassendes Handelsverbot sowie das Verbot von Geldüberweisungen nach Nordkorea und Investitionen in dem kommunistischen Land. Welche Sanktionen wieder eingeführt werden könnten, sagte der US-Regierungsbeamte nicht. Die Wiedereinführung von Wirtschaftssanktionen sei nur eine der geplanten Gegenmaßnahmen der USA, hieß es weiter.
Die USA hatten 2000 die Sanktionen aufgehoben, nachdem Nordkorea ein Raketenmoratorium beschlossen hatte.
Im letzten September froren die USA wegen des Verdachts der Herstellung von Falschgeld nordkoreanisches Kapital in der macauischen Bank Banco Delta Asia (BDA) ein. Aus Protest dagegen lehnt Nordkorea neue Sechser-Nukleargespräche ab.
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