Die südkoreanische Regierung erwägt die Lieferung von Hilfsgütern nach Nordkorea, das im vergangenen Monat von schweren Überschwemmungen heimgesucht wurde.
Die Regierung studiere derzeit die Möglichkeit von Hilfslieferungen, nachdem Bürgergruppen und Politiker zu Lieferungen von Medikamenten und anderen Bedarfsartikeln für die Nordkoreaner aufgerufen hätten, sagte heute ein Regierungsbeamter in Seoul.
Sollte Seoul einwilligen, solle die Hilfe jedoch über private Kanäle geleistet werden.
Südkorea hatte nach den heftig kritisierten Raketentests in Nordkorea am 5. Juli erklärt, vorerst keinen Reis und Düngemittel mehr an den Norden zu schicken.
Bei dem schweren Unwetter im Juli mit Überschwemmungen gab es in Nordkorea nach offiziellen Angaben Hunderte von Todes- und Vermisstenopfern.