Der Regierung in Seoul liegt bislang kein Hinweis auf einen nordkoreanischen Atomtest vor.
Das antwortete Staatspräsident Roh Moo-hyun auf einer Pressekonferenz in Helsinki auf die Frage zu einem möglichen nordkoreanischen Atomtest. Unbegründete Vermutungen verunsicherten lediglich viele Menschen und verschlechterten die innerkoreanischen Beziehungen.
Nordkorea habe zwar Langstreckenraketen vom Typ Daepodong-2 getestet, diese seien jedoch nicht in der Lage, die USA zu erreichen. Die Raketen seien aus politischen Gründen getestet worden, sagte er.
Dass die Medien Nordkoreas Raketenabschüsse als reale Bedrohung betrachten, mache die Situation komplizierter. Es sei nicht korrekt, dass die nordkoreanischen Raketentests als reale Bedrohung bezeichnet werden, hieß es weiter.