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Innerkoreanisches

Getrennte Familien im Süden lehnen jetztiges System der Zusammenführungen ab

Write: 2006-09-16 17:28:55Update: 0000-00-00 00:00:00

Südkoreaner, die Verwandte und Familienmitglieder im Norden haben, lehnen das derzeitige System für die Familienzusammenführungen ab. Derzeit können jährlich 200 Menschen an den Familienbegegnungen teilnehmen.

Lee Jae-un, Leiter des Ausschusses für das Wiedersehen getrennt lebender Familien, sagte in Seoul, in der gegenwärtigen Situation müssten 100.000 Menschen 500 Jahre warten, die eine Teilnahme an den Treffen beantragt hätten.

Lee kritisierte, die bisherigen Familienzusammenführungen hätten nicht die Leiden getrennt lebender Familien berücksichtigt. Nordkorea habe sich nur darauf konzentriert, durch die Familienzusammenführungen vom Süden Lebens- und Düngermitteln zu erhalten, sagte er weiter.

Er forderte unter anderem den Besuch der Heimat durch die Betroffenen und die Bestätigung des Verbleibs getrennter Familienmitglieder sowie ein System für ständige Treffen.

Durch den Korea-Krieg von 1950 bis 1953 leben derzeit rund zehn Millionen Familienangehörigen getrennt in Nord-und Südkorea.

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