Innerkoreanisches
Vereinigungsminister weist Kritik an Mängeln bei Geldüberweisung in Gaesung-Industriepark zurück
Write: 2006-09-21 17:49:35 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Vereinigungsminister Lee Jong-seok hat Kritik an Mängeln bei der Überweisung von Löhnen für Arbeiter im innerkoreanischen Industriepark Gaesung zurückgewiesen.
Lee reagierte damit auf den entsprechenden Vorwurf des Oppositionsabgeordneten Lee Kye-gyung. Ihm zufolge werde gegen das Gesetz verstoßen, wenn im Gaesung-Komplex angesiedelte Unternehmen über eine südkoreanische Bank an juristische Körperschaften oder Arbeiter im nordkoranischen Gaesung Geld überweisen. Ein deutlicher Verstoß gegen das Gesetz liege vor, weil die Teilstaaten kein Abkommen über grenzüberschreitende Zahlungen miteinander unterhalten.
Vereinigungsminister Lee sagte, die Unternehmen und juristischen Körperschaften in Gaesung seien zwar gesetzlich und formell nordkoreanisch. In der Tat würden sie aber von Südkoreanern gelenkt oder seien für südkoreanische Unternehmen eingerichtet worden. Das Vereinigungsministerium habe den Unternehmen die Eröffnung von Konten bei der Filiale der südkoreanischen Bank Woori in Gaesung erlaubt, um deren Aufwand zu verringern, hieß es. Um Mängeln vorzubeugen, habe das Ministerium schon im Juni letzten Jahres, Monate vor den finanziellen Sanktionen der USA gegen Nordkorea, die Regelungen für Auslandszahlungen hinsichtlich Investitionen in Nordkorea geändert, sagte Lee.
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