Die politische Debatte über den Beitritt Südkoreas zur internationalen Initiative zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen (PSI) dauert an.
Das südkoreanische Präsidialamt teilte mit, eine Entscheidung der Regierung hänge vom Ergebnis der laufenden Diskussionen im UN-Sicherheitsrat ab. Es sei nicht angebracht, dass die Regierung zum jetzigen Zeitpunkt eine Position festlegt. Ein koordiniertes Vorgehen mit der Weltgemeinschaft sei wichtig, sagte Amtssprecher Yoon Tae-young.
Die Regierung habe außerdem keine endgültige Entscheidung über die Fortführung der innerkoreanischen Wirtschaftsprojekte getroffen. Sie sei dabei, verschiedene Meinungen darüber anzuhören. Yoon wies Spekulationen zurück, dass zwischen der Regierung und der Regierungspartei große Meinungsunterschiede bestünden.