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Nordkoreaner sucht Zuflucht in deutscher Botschaft in Peking

Write: 2002-04-26 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Nordkoreaner sucht Zuflucht in deutscher Botschaft in Peking

Ein Nordkoreaner hat sich am Donnerstagnachmittag in die deutsche Botschaft in Peking geflüchtet. Nach Berichten der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap aus Peking laufen derzeit Gespräche zwischen chinesischen Behörden und der deutschen Botschaft über die Behandlung dieser Angelegenheit. Der Nordkoreaner wünscht die Ausreise nach Südkorea. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete, ist der Nordkoreaner über die Mauer der deutschen Botschaft geklettert, um politisches Asyl zu beantragen. Er sei etwa 30 Jahre alt und bei guter Gesundheit. Die südkoreanische Regierung hat unterdessen Gespräche mit der chinesischen- und der deutschen Regierung aufgenommen. Die Seouler Regierung soll den beiden Regierungen den Standpunkt übermittelt haben, dass diese Angelegenheit aus humanitärer Sicht behandelt werden, und dieser Mann nicht wider seinen Willen abgeschoben werden solle. Unterdessen gab die philippinische Regierung ihre Bereitschaft zur Kooperation bei dem jüngsten Flüchtlingsfall bekannt und hat sich in einer Außenministeriumserklärung zur Aufnahme des Flüchtlings für eine anschließende Weiterreise nach Südkorea bereit gezeigt. Im vergangenen Monat waren 25 Nordkoreaner in die spanische Botschaft eingedrungen. Sie wurden später über die Philippinen nach Südkorea geschickt.

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