Nordkorea hat in neue multilaterale Verhandlungen über sein Atomprogramm eingewilligt.
Das chinesische Außenministerium teilte auf seinen Online-Seiten mit, dass die Chefunterhändler Chinas, Nordkoreas und der USA bei einem inoffiziellen Gespräch in Peking vereinbart hätten, zu einem günstigen und baldigen Zeitpunkt wieder Sechser-Gespräche aufzunehmen. Das Pekinger Treffen sei auf chinesischen Vorschlag zustande gekommen. Die Diplomaten hätten eine tiefgehende und offene Diskussion über das Schicksal der Atomverhandlungen geführt, hieß es.
Die letzten multilateralen Verhandlungen hatten im November des Vorjahres stattgefunden. Der Streit um das Atomprogramm hatte sich zuletzt wegen des nordkoreanischen Atomwaffentests Anfang Oktober drastisch zugespitzt.