Innerkoreanisches
Chef der Uri-Partei schlägt Entsendung eines Gesandten nach Pjöngjang vor
Write: 2006-11-24 18:23:36 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Der Vorsitzende der regierenden Uri-Partei Kim Geun-tae hat erneut die Notwendigkeit der Entsendung eines Sonderbotschafters nach Nordkorea bekräftigt.
Er halte ein zweites innerkoreanisches Gipfeltreffen für notwendig, um eine Lösung im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm zu finden. Für das Zustandekommen des Gipfeltreffens sei es wiederum notwendig, einen Sondergesandten nach Pjöngjang zu entsenden und die humanitäre Hilfe für den Norden wieder aufzunehmen. Davon wolle er Präsident Roh Moo-hyun überzeugen. Die beiden Koreas müssten nun über ihr eigenes Schicksal diskutieren können. Denn das sicherheitspolitische Umfeld der koreanischen Halbinsel verändere sich, seit die USA jüngst die Ersetzung des Waffenstillstandsabkommens durch einen Friedensvertrag in Aussicht stellten.
Die größte Oppositionspartei Große Nationalpartei (GNP) sprach sich unterdessen gegen die Idee des Regierungspolitikers aus. Ein innerkoreanisches Gipfeltreffen sei erst dann möglich, wenn Nordkorea unmissverständlich die Bereitschaft zur Aufgabe des Atomprogramms erklärt habe.
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