Innerkoreanisches
Rückabwicklung des Projektes für zivile Reaktoren in Nordkorea beginnt
Write: 2006-12-14 18:14:18 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die Rückabwicklung des internationalen Projekts zum Bau von zwei zivilen Reaktoren in Nordkorea beginnt.
Wie das südkoreanische Vereinigungsministerium mitteilte, werden der Projektbetreiber, die Organisation für Energieentwicklung in Korea (KEDO), und die südkoreanische Elektrizitätsgesellschaft KEPCO im Laufe der Woche einen entsprechenden Vertrag abschließen. Nach dem Vertrag, der umgehend in Kraft treten wird, soll der Energieversorger die Kosten für den Abbau der Anlagen tragen. Diese werden auf bis zu 200 Millionen Dollar geschätzt. Baumaterialien und -ausrüstungen für das Projekt, die sich außerhalb Nordkoreas befinden, soll das Unternehmen übernehmen. Gerät auf der Baustelle im nordkoreanischen Geumho soll in den Besitz der KEDO übergehen. Dessen Sachwert wird auf 45 Millionen Dollar geschätzt.
Das Projekt für den Bau der Leichtwasserreaktoren war Bestandteil des Genfer Abkommens zwischen Nordkorea und den USA aus dem Jahre 1994. Nach dem erneuten Ausbruch des Atomstreits mit Nordkorea im Oktober 2002 waren die Bauarbeiten ausgesetzt und im Mai dieses Jahres eingestellt worden. Die Arbeiten waren zu rund 35 Prozent abgeschlossen. Insgesamt 2,2 Milliarden Dollar waren in den Bau der Kraftwerke geflossen.
Die Redaktion empfiehlt