Die Sechs-Länder-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm sind ohne Erfolg vorläufig beendet worden.
Den Teilnehmerstaaten ist es auch nicht gelungen, einen konkreten Termin für die Fortsetzung der Gespräche festzulegen. Sie wollten die Gespräche bei der nächstmöglichen Gelegenheit wieder aufnehmen, hieß es in einer Erklärung des Vorsitzenden, die zum Abschluss der Gespräche in Peking veröffentlicht wurde.
In den Gesprächen, die am 18. Dezember eröffnet wurden, konnte wegen zu großer Meinungsunterschiede zwischen den USA und Nordkorea kein Durchbruch erzielt werden. Nordkorea hielt daran fest, dass die USA zunächst ihre Sanktionen gegen nordkoreanische Konten bei der macaoischen Bank Banco Delta Asia aufheben müssten. Die USA lehnten es stets ab, das Thema im Rahmen der Atomgespräche zu besprechen. Zu dem Thema führten die beiden Staaten während der Dauer der Atomgespräche eine Sonderverhandlung in Peking. Sie vereinbarten eine weitere Verhandlungsrunde für Januar.