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Vorbeugemaßnahmen für beschädigten nordkoreanische Damm in Nordkorea
Write: 2002-05-03 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die südkoreanische Regierung hat angesichts einer Überschwemmungsgefahr durch Schäden am Geumgangsan-Staudamm in Nordkorea eine Reihe von Vorbeugemaßnahmen getroffen. Das Ministerium für Bau und Verkehrswesen gab heute bekannt, dass die zwei Stauseen in Südkorea, am Friedensdamm und am Hwachon-Damm, für unbefristete Zeit trocken gelegt werden. Es werde vermutet, dass der nordkoreanische Damm bedenklich geschädigt worden sei. Der Riss sei etwa 15 Meter tief und 20 Meter breit. Nach weiteren Angaben des Ministeriums wurde der nordkoreanische Geumgangsan-Damm innerhalb von 16 Monaten fertig gestellt. Das Wasser wurde in sehr kurzer Zeit gestaut, wodurch bedenklichen Sicherheitsprobleme entstanden seien. Eine Verstärkung des südkoreanischen Friedensdamms sei daher dringend notwendig, damit das Bauwerk in kurzer Zeit eindringende Wassermassen aus dem Norden standhalten könne. Die Regierung will bei einer Sitzung des Ausschusses für innerkoreanische Wirtschaftskooperation am 7. Mai die Schädigung des Geumgangsan-Damms thematisieren und mit Nordkorea über die gemeinsame Wasserverwaltung am Bukhan-Fluss diskutieren.
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