Innerkoreanisches
Vereinigungsministerium nennt Kontakt zwischen Staatschefs als Ziel für 2007
Write: 2007-01-13 17:08:32 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Das südkoreanische Vereinigungsministerium will sich in diesem Jahr für eine Kontaktaufnahme zwischen den Staatsoberhäuptern der beiden Koreas einsetzen.
In einem Bericht des Ministeriums über die Richtlinien der Nordkorea-Politik 2007 heißt es, dass ein Kontakt zwischen den Staatschefs vorangetrieben werde, sollte in den Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm keine Aussicht auf einen baldigen Durchbruch gegeben sein. In dem Zusammenhang sei die Entsendung eines ranghohen Politikers als Sonderbotschafter nach Pjöngjang denkbar. Der Bericht war im Dezember verfasst und Präsident Roh Moo-hyun vorgelegt worden.
Darüber hinaus wolle Südkorea den innerkoreanischen Gesprächskanal möglichst bald normalisieren, indem ein innerkoreanisches Ministertreffen zustande gebracht wird. Ein weiteres Thema stellte in dem Bericht die Regelung Südkoreas dar, den Besuch von Südkoreanern an ideologisch wichtigen Stätten zu verbieten. Dazu zählen die Grabstätte des verstorbenen Staatsführers Kim Il-sung und Grabstätten von sogenannten Helden der kommunistischen Revolution. Nordkorea forderte immer wieder die Aufhebung des Verbots. Das Vereinigungsministerium erklärte sich außerdem zu Verhandlungen mit Nordkorea bereit.
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