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Innerkoreanisches

UN-Organisation beginnt Untersuchung zu Nordkorea-Hilfe

Write: 2007-01-20 17:53:52Update: 0000-00-00 00:00:00

UN-Organisation beginnt Untersuchung zu Nordkorea-Hilfe

Das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) will unabhängige Untersuchungen zu seinen Hilfsaktivitäten in Nordkorea einleiten.

Grund dafür sei der Verdacht, dass in der Vergangenheit große Summen von Hilfsgeldern direkt an das Regime in Pjöngjang weitergeleitet worden seien, teilte die UN-Organisation gestern mit. Außerdem werde die Organisation ihre Barzahlungen für ihre Aktivitäten in Nordkorea einstellen.

Zuvor hatte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon weltweite Inspektionen sämtlicher UN-Aktivitäten angekündigt.

Die Zeitung „Wall Street Journal“ berichtete, die US-Regierung gehe davon aus, dass das Nordkorea-Programm von UNDP gegen die Vorschriften der Weltorganistation verstoßen habe und dass kontinuierlich Devisen an die Regierung in Pjöngjang geflossen seien. Das hätten Dokumente und Briefe gezeigt, die zwischen der UN und amerikanischen Regierungsbeamten ausgetauscht worden seien.

In einem Brief des US-Botschafters Mark Wallace an das UNDP habe es geheißen, Geld sei ohne die Absicherung vergeben worden, dass es ausschließlich zu Entwicklungszwecken verwendet werde.

Die exakte Höhe der Summe, die Pjöngang durch die Zahlungen des UNDP erhalten habe, sei nicht bekannt. Doch könnte sie bei rund 100 Millionen Dollar liegen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf nicht näher genannte Informationsquellen.

Der UN-Sicherheitsrat hatte gegen Nordkorea wegen seines Atomtests am 9. Oktober vorigen Jahres eine Reihe von Sanktionen verhängt.

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