Trotz der Absage der Sitzung des Ausschusses für innerkoreanische Wirtschaftskooperation wird die südkoreanische Regierung die Hochwasserschutzmaßnahmen in Bezug auf den nordkoreanischen Geumgangsan-Staudamm planmäßig durchführen. Demnach werden der Friedensdamm verstärkt und der Hwachon-Damm trockengelegt. Den Ausbau des Friedensdamms sowie den Bau eines zusätzlichen neuen Damms wolle die Regierung jedoch von der weiteren Entwicklung der innerkoreanischen Beziehungen abhängig machen. Außerdem wurde beschlossen, an der nördlichen Seite des Friedensdamms einen Kontrollturm einzurichten, damit ein möglicher Einbruch des Damms oder ein plötzlicher Wasseraustritt rechtzeitig erkannt werden können.