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Innerkoreanisches

China verringert Investitionen in Nordkorea

Write: 2007-02-02 16:41:00Update: 0000-00-00 00:00:00

China hat seit dem nordkoreanischen Atomtest im vergangenen Oktober die Investitionen in dem Nachbarland stark reduziert.

Es habe lediglich einige geringe Investitionen im Bereich des Bergbaus in Nordkorea von chinesischer Seite gegeben, berichtete heute die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf unterrichtete Kreise in Seoul.

Der Handel zwischen China und Nordkorea sei hingegen in den vergangenen Monaten spürbar gestiegen.

Zugleich sei das Handelsvolumen zwischen Nordkorea und Japan in den Monaten Oktober bis November 2006 um 75 Prozent auf 7,9 Millionen Dollar geschrumpft. Dies sei eine Folge der internationalen Sanktionen, die gegen Pjöngjang wegen seines Atomtests verhängt worden seien, hieß es.

Japan hatte eine Reihe eigener Sanktionen gegen Nordkorea verhängt, darunter ein Importverbot für nordkoreanische Güter und ein Einreiseverbot für Nordkoreaner.

Das Handelsvolumen zwischen China und Nordkorea sei im gesamten Jahr 2006 um 7,5 Prozent im Vorjahresvergleich auf 1,69 Milliarden Dollar gestiegen, berichtete Yonhap. Das Volumen im Handel zwischen Japan und Nordkorea betrug im vorigen Jahr bis zum November 119 Millionen Dollar und lag damit um 34 Prozent niedriger als im gleichen Zeitraum 2005.

Den südkoreanischen Berichten zufolge kann Nordkorea auf Grund der bestehenden Finanzsanktionen der USA derzeit seine Transaktionen nur über wenige Länder, darunter Russland, abwickeln.

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