Der US-Gesandte Christopher Hill hat sich vorsichtig optimistisch zu den Erfolgsaussichten für die nächste Runde der Sechs-Länder-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm geäußert.
Es gebe Grund zu glauben, dass bei den geplanten Verhandlungen in der nächsten Woche in Peking Fortschritte erzielt werden, sagte der amerikanische Chefunterhändler für die Sechser-Gespräche gestern in Washington.
Allerdings sei er sich bewusst, dass er auch vor den bisher letzten Sechser-Gesprächen im Dezember einen Fortschritt erwartet habe, der sich dann jedoch nicht eingestellt habe, fügte Hill hinzu.
Er bekräftigte, dass die vollständige nukleare Abrüstung in Nordkorea das Ziel der Sechser-Gespräche sei. Dieses Ziel werde jedoch nicht sofort bei der nächsten Sechserrunde zu erreichen sei.
Hill wird am Wochenende zu letzten Koordinationsgesprächen in Seoul und Japan nach Asien reisen. Die Sechser-Gespräche beginnen am Donnerstag.