Nordkorea verlangt nach einem US-Medienbericht von den USA als Ausgleich für den endgültigen Stopp seines Atomprogramms Energiehilfe im Wert von 100 Millionen Dollar.
Der Sender NBC berichtete, dass Nordkorea außerdem die Normalisierung der Beziehungen zu den USA und die Aufhebung der UN-Sanktionen fordere. NBC zitierte einen US-Regierungsbeamten, wonach bei den laufenden Atomgesprächen in Peking endlich „wahre Fortschritte“ erzielt würden.
Der Sender wies außerdem darauf hin, dass die Bush-Regierung bereits vor fünf Jahren Nordkorea an der Fortsetzung dessen Atomprogramms hindern konnte, als es über nur zwei Atombomben verfügte. Dies scheiterte jedoch, weil Bush das bilaterale Genfer Rahmenabkommen für nichtig erklärt hatte. Nach Angaben des Leiters des Instituts für Wissenschaft und Internationale Strategie (ISIS), David Albright, verfüge Nordkorea derzeit über zehn Atombomben.