Die vierten Verhandlungen beider Koreas über eine gemeinsame Mannschaft für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking sind gescheitert.
Die Delegationen unter Leitung der Präsidenten der nationalen Olympischen Komitees konnten ihre Meinungsunterschiede über die Qualifikationskriterien für die Athleten in Mannschaftssportarten nicht abbauen. Nordkorea beharrte darauf, dass zuerst gemeinsame Teams, die sich zu gleichen Anteilen aus Athleten der Teilstaaten zusammensetzen, gebildet werden und diese an den Qualifikationsrunden teilnehmen sollten. Südkorea forderte, dass Süd- und Nordkorea zunächst mit eigenen Teams die Qualifikation bestreiten. In gesamtkoreanische Teams sollten nur qualifizierte Athleten aufgenommen werde. Die südkoreanische Forderung deckt sich mit der Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).