Nach Angaben des südkoreanischen Außenministeriums ermöglicht die jüngste Vereinbarung bei den Sechser-Gesprächen über das nordkoreanische Atomprogramm auch Kontrollen gegen das Urananreicherungsprogramm.
In einer Pressemitteilung wies das Außenministerium einen Bericht der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zurück. Diese hatte berichtet, dass Formulierungen zum Uranprogramm nach einem Telefonat zwischen den Außenministern Südkoreas und der USA in letzter Minute aus dem Einigungsdokument gestrichen worden seien.
Das Einigungsdokument vom 13. Februar in Peking sieht vor, dass Nordkorea seine Atomprogramme vollständig offenlegen muss. Dazu gehöre selbstverständlich auch das Urananreicherungsprogramm, so das südkoreanische Außenministerium.