US-Atomunterhändler Christopher Hill hat die Freigabe der gesamten nordkoreanischen Gelder in Macao signalisiert.
Wolle Nordkorea Gewissheit haben, dass der Streit um die eingefrorenen Konten bei der Banco Delta Asia (BDA) beigelegt ist, könnten die USA diese geben, sagte er. Das US-Finanzministerium hatte am Mittwoch Sanktionen gegen die BDA bekannt gegeben, wegen des Vorwurfs, dass die Bank in illegale Transaktionen über nordkoreanische Konten verwickelt war. Die BDA dürfe künftig keine Geschäfte mehr mit amerikanischen Finanzinstituten treiben, hieß es. Die Entscheidung für die Freigabe nordkoreanischer Gelder sei der macaoischen Bank überlassen.
Das US-Außenministerium vertrat am Donnerstag diesbezüglich die Ansicht, dass die USA mit der Entscheidung des Finanzministeriums ihre Pflicht zur Umsetzung der Einigung aus den Pekinger Atomgesprächen am 13. Februar erfüllt hätten. Für weitere Schritte zur vollständigen Beilegung des Streits mit Nordkorea seien die Behörden in Macao verantwortlich. Die Einigung am 13. Februar sieht vor, dass der Streit um nordkoreanisches Vermögen in der chinesischen Sonderverwaltungszone binnen 30 Tagen beigelegt werden müsse.