Die fünften innerkoreanischen Familientreffen per Videoschaltung haben begonnen.
Nach Angaben des Rotkreuzverbandes in Seoul nehmen jeweils 60 Familien aus Süd- und Nordkorea an den diesmaligen Videositzungen teil. Die Teilnehmer, die seit dem Koreakrieg länger als ein halbes Jahrzehnt getrennt leben, konnten sich zwei Stunden lang per Bildschirm wiedersehen.
Vor dem Beginn der Familientreffen hatte der Präsident des südkoreanischen Rotkreuzverbandes Han Wan-sang seinem nordkoreanischen Gegenüber Chang Jae-eon per Video die Erweiterung der Familientreffen vorgeschlagen.
Im Seouler Büro des Rotkreuzverbandes betonte Vereinigungsminister Lee Jae-jeong, dass das Projekt für getrennt lebende Familien nicht aus politischen Gründen unterbrochen werden dürfe. Bei den Gesprächen der süd- und nordkoreanischen Rotkreuzverbände, die am 10. April beginnen, wolle er anregen, die innerkoreanischen Familientreffen künftig auf regelmäßiger Basis zu veranstalten.
Die fünften innerkoreanischen Familientreffen per Videoschaltungen finden bis 29. März statt.