In der Angelegenheit der Überweisung von nordkoreanischen Geldern in Macau ist nach Angaben der US-Regierung eine Lösung gefunden worden.
Außenamtssprecher Sean McCormack sagte am Freitag, dass nach zehntägigen Verhandlungen in Peking „ein technischer Weg ermittelt“ worden sei. Chefunterhändler Christopher Hill werde am Sonntag nach Tokio, Seoul und Peking aufbrechen. Pläne für Treffen mit nordkoreanischen Beamten gebe es bislang nicht, fügte der Sprecher hinzu.
Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap erfuhr aus gut informierten Kreisen, dass Hill zu Beginn der Woche in New York Nordkoreas stellvertretenden Botschafter bei den Vereinten Nationen Kim Myong-gil getroffen habe. Das Treffen habe den Durchbruch in der Angelegenheit befördert.
Bei der Banco Delta Asia in Macau waren nordkoreanische Konten in Höhe von 25 Millionen Dollar gesperrt. Deren Freigabe war eine Voraussetzung Nordkoreas für Fortschritte im Atomstreit. Obwohl die Guthaben im letzten Monat freigegeben worden waren, verhinderten technische Probleme bei deren Überweisung bislang die Fortsetzung der Atomgespräche mit Nordkorea.