Südkoreas Regierung ist aufgrund Nordkoreas Verzögerung der ersten Schritte zum Atomverzicht wegen ihrer geplanten Reislieferungen an den Bruderstaat in die Kritik geraten.
Bei der gestrigen Kabinettssitzung forderten einige Teilnehmer, die für den 18. April gelanten Wirtschaftsgespräche oder Reislieferungen zu verschieben.
Beide Koreas hatten vereinbart, bei den nächsten Wirtschaftsgesprächen über Details der Lieferung von 400.000 Tonnen Reis zu sprechen.
Das Vereinigungsministerium in Seoul hält jedoch eine kurzfristige Änderung des Plans für nicht wünschenswert. Bis zum 18. April sei noch Zeit, um im Nuklearstreit den Durchbruch zu erzielen. Sollte die Lieferung ausbleiben, drohte eine Beeinträchtigung der innerkoreanischen Beziehungen, so die Befürchtung.