Am dritten Tag der Wirtschaftsgespräche haben Süd- und Nordkorea ihre Entwürfe für ein Abschlussdokument ausgetauscht.
Beide Seiten hätten heute wieder richtig diskutieren können, sagte der südkoreanische Chefdelegierte Kim Jung-tae in Pjöngjang. Die Verhandlungen am Donnerstag mussten abgebrochen werden, nachdem Südkorea die nordkoreanische Forderung über die Reislieferung abgelehnt hatte. Nordkorea forderte die südkoreanische Seite dazu auf, die Lieferung von 400.000 Tonnen Reis schriftlich zu garantieren.
Kernpunkte der gemeinsamen Pressemitteilung zum Abschluss der Gespräche sind unter anderem die Reislieferung Südkoreas für Nordkorea und die Testfahrten auf den innerkoreanischen Bahnstrecken. Nachdem Nordkorea die 60-Tage-Frist für die ersten Maßnahmen für den nuklearen Verzicht verstreichen ließ, ist die Reislieferung in politischen Kreisen in Seoul umstritten.