Die Testfahrten auf den innerkoreanischen Bahnstrecken werden am 17. Mai durchgeführt.
Eine Garantie zu dafür notwendigen militärischen Sicherheitsmaßnahmen sollte noch davor vereinbart werden. Darauf verständigten sich die beiden Koreas am Sonntag bei ihren gemeinsamen Wirtschaftsgesprächen in Pjöngjang. Die Verhandlungen sollten ursprünglich am Samstag zu Ende gehen, wurden jedoch wegen Differenzen über südkoreanische Reislieferungen an Nordkorea verlängert. Beide Seiten vereinbarten schließlich die Unterstützung mit 400.000 Tonnen Reis. Südkorea machte deutlich, dass die Lieferungen abhängig von der Umsetzung der gemeinsamen Nuklearvereinbarung vom 13. Februar durch Nordkorea erfolgten. Dem Süden gelang es nicht, diese Bedingung in schriftlicher Form in die gemeinsame Pressemitteilung aufzunehmen.
Vereinbart wurde darüber hinaus die Aufnahme der Zusammenarbeit für die nordkoreanische Leichtindustrie und die Rohstoffförderung im Juni. Voraussetzung dafür ist die erfolgreiche Durchführung der Testfahrten auf den grenzüberschreitenden Schienenstrecken.
Die Arbeitsgespräche über die Testfahrten sollten vom 27. bis 28. April im nordkoreanischen Gaesung stattfinden. Die nächsten Wirtschaftsgespräche werden im Juli in Südkorea veranstaltet.