Erstmals sind eine Reihe von US-Amerikanern koreanischer Abstammung zu einem offiziellen Treffen mit ihren Angehörigen in Nordkorea eingetroffen.
15 Amerikakoreaner werden sich für acht Tage in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang aufhalten, um ihre Familienmitglieder erstmals nach dem Ende des Koreakrieges 1953 wiedersehen zu können. An den Familienzusammenführungen, die die Regierungen in Seoul und Pjöngjang seit 1985 durchführen, dürfen ethnische Koreaner im Ausland nicht teilnehmen.
Die erste Veranstaltung der Familienzusammenführung für Amerikakoreaner kam auf Initiative des Mitgliedes des südkoreanischen Präsidentenbeirates für demokratische und friedliche Wiedervereinigung, Shin Nam-ho, zustande. Shin übernimmt den Vorsitz der regionalen Organisation des Beirates in Los Angeles. Er hatte Nordkorea im vergangenen Februar die Veranstaltung vorgeschlagen.