Das Büro des Generalsekretariats der Korea-Energieentwicklungsorganisation (KEDO) in New York wird am 31. Mai geschlossen.
Dies teilte Untergeneralsekretär Park Byung-yeon mit. Somit wird nach elf Jahren und sechs Monaten das multinationale Projekt zum Bau von Leichtwasserreaktoren in Nordkorea endgültig beendet.
Das Internationale Konsortium zum Reaktorbau wurde nach dem Abschluss des nordkoreanisch-amerikanischen Nuklearvertrages im Jahre 1994 ins Leben gerufen. Die Bauarbeiten wurden fünf Jahre nach dem ersten Spatenstich wegen des erneuten Atomstreits mit Nordkorea abgebrochen und konnten daher nur zu 35 Prozent abgeschlossen werden.